WorkVision BarCamp

Rückblick 2017




„WorkVision“ drückt die aktive Gestaltung der Arbeit der Zukunft aus. „Leidenschaft bewegt Arbeit“ den Umstand, dass wirtschaftlicher Erfolg von den Menschen im Unternehmen angstfrei mit großem Beteiligungswillen zu Stande kommen wird. Viel Offenheit und Vertrauen wird in modernen Unternehmen zu finden sein.

Über diese zukünftigen Anforderungen und deren konkrete Umsetzungen tauschen sich die Teilnehmer am 1. Salzburger WorkVision BarCamp in mehreren Sessions aus. Die Themen der Sessions werden von den TeilnehmerInnen zu Beginn der Tagung einem Auswahlvoting unterzogen.

 


 

Programm

Donnerstag 19.10.2017

 

08:30 – 09:00

  • Ankommen, Begrüßung

09:00 – 10:00

  • Eröffnung, Vorstellen der TN (Tags) und Sessionpräsentation

10:00 – 10:30

  • Voting für Sessions

10:30 – 10:45

  • Keynote 1: Cornelia Schreiegg. „Step out Shadowing“.
    Studentin begleitet Geschäftsführer. Ein Tag auf Augenhöhe im Hellen.

10:45 – 11:00

  • Bekanntgabe Sessions für 19./20.10.17

11:00 – 11:15

  • Pause für Networken

11:15 – 12:15

  • Parallel: Session 1 und 2

12:15 – 13:45

  • Gemeinsames Mittagessen

13:45 – 14:45

  • Parallel Session 3 und 4

15:00 – 16:00

  • Parallel Session 5 und 6

16:00 – 16:30

  • Pause für Networken

16:30 – 17:30

  • Keynote „Die Kunst der Innovation“.
    Seda Röder, Konzertpianistin und Managertrainerin.
    Seda Röder gibt Managementseminare, berät Top-Führungskräfte und ist Initiatorin des Vorausdenk-Netzwerkes Sonophilia.Die gebürtige Istanbulerin sagt: „Gute Führung ist, wenn Menschen der Führungsperson mit ihrem besten Ich folgen wollen.“ Grenzen zu überschreiten ist ihr besonders wichtig. Sie ist in der ganzen Welt unterwegs – sie unterrichtete an den US-Eliteuniversitäten Harvard und MIT – und lebt in Salzburg, weil sie diese Stadt liebt. Wie der Kunstbackground, die Internationalität und das Grenzüberschreiten wirtschaftlich höchst positive Auswirkungen erzeugt, erzählt sie im Vortrag.

18:30

  • Abendessen (Selbstzahler)
    Im Herzen Salzburgs. Johanneskeller im Priesterhaus, Richard-Mayr-Gasse 1.
    Peter Lammer lebt seit er Gastronom ist, den wertschätzenden Umgang ohne Hierarchien in seiner Betriebsführung. Er präsentiert live beim Kochen für alle sichtbar seine neueste Innovation „Standing Ovation“, eine Arbeitserleichterung für jeden stehenden Beruf.

 

Freitag 20.10.2017

 

09:00 – 10:00

  • Parallel Session 7 und 8.

10:15 – 11:15

  • Parallel Session 9 und 10.

11:15 – 11:45

  • Pause für Networken

11:45 – 13:15

 


DIE SESSIONS:

 

KOOPERATIONSHELDEN. VERTRAUENSVOLLE FÜHRUNG IM ZEITALTER DER DIGITALISIERUNG.

von Martin Seibt GF Institut für Medienbildung Salzburg/Partner von Keytrain.

Digitalisierung wird die Welt von Morgen verändern, Digitalisierung wird die Gesellschaft von heute verändern und somit auch die Unternehmen als Teil dieser Gesellschaft. Ist bisher noch hierarchisches Denken und Führen üblich, so wird es Morgen eine flache Hierarchie und eine neue Form der Führung sein. Kooperatives Führen ist die Führung von Morgen und die, die heute schon kooperativ führen, sind die Helden von heute.

 

BEWEGTBILDER IN DER INTERNEN UNTERNEHMENS-KOMMUNIKATION.

von Jörg Pattiss.

Video ist als Medium in der Werbung von Unternehmen nicht mehr wegzudenken – die interne Kommunikation hinkt aber auf diesem Gebiet gerade bei KMUs hinterher.In dieser Session diskutieren wir über die Vor-&Nachteile von Bewegtbildern zur internen Kommunikation und beleuchten hierzu auch unterschiedliche Produktionsansätze, mit denen Firmen das Medium Video „demystifizieren“ können.

 

WISSENSTRANSFER ZWISCHEN KUNSTUNIVERSITÄT UND UNTERNEHMEN.

von Michael Malkiewicz. Universität Mozarteum, Forschungsförderung.

Der Blick aus einer Kunstuniversität auf die Unternehmerlandschaft in Salzburg lässt ein buntes Kaleidoskop innovativer und kreativer Köpfe erkennen. Kunstuniversitäten sind ebenfalls ein Pool innovativer und kreativer Menschen. Es gibt daher viele Gründe, sich gegenseitig zu inspirieren. Wie können Unternehmen von Kunstuniversitäten profitieren, was können Kunstuniversitäten von den Unternehmen lernen? Wie können sich Kunstuniversität und Unternehmen – abseits von Sponsoring, Kunstsammlung und Mäzenatentum – ungezwungen auf Augenhöhe begegnen? Wie kann man gemeinsam das innovative und kreative Potenzial zur positiven Inspiration fruchtbar machen?

 

POSITIONING LIVELEARNING. EINE REVOLUTIONÄRE FORM DER WEITERBILDUNG NACH DEM MOTTO „LERNEN ANSTATT BELEHRUNG“.

von Jörg Weisser.

In meiner mehr als 25jährigen Arbeit als Marketingleiter von internationalen Technikunternehmen, verfolge ich immer ein Ziel: nämlich die Unternehmen und Markenwelten einzigartig am Markt darzustellen und einen eigenen Platz im Kopf des Kunden zu finden. Mein Kollege Michael Brandtner, ausgewiesener Positionierungsexperte in Europa und Associate des Erfinders der Positionierungsstrategie Al Ries im deutschsprachigen Raum, ist mir in diesem Tun ein Vorbild. Gemeinsam und unter Hilfe des Mathetik-Lern-Architekten Horst Dorner, haben wir ein revolutionäres Bildungskonzept entwickelt, das Marketingmenschen in kürzester Zeit hilft, neu über Positionierungsaufgaben und deren Lösung zu denken. Darüber und über neue zukünftige Wege des Bildungswesens erzähle ich in dieser Session.

 

VERTRAUEN – MEIN STÄNDIGER WEGBEGLEITER.

von Anton Vormair.

Mein Weg führte mich vom Firmengründer zum Marktführer und zu meiner größten Vision mit 50 Jahren mein Unternehmen zu verkaufen, „auszuchecken“, um mich 100 % dem Abenteuer Leben zu widmen. Dabei begleitet mich seit Jahrzehnten ein zentrales Thema „VERTRAUEN“. Durch meinen Weg des Vertrauens, konnten Zweifel, Ängste und Sorgen nie die Macht bekommen, mir den Sinn des Handelns auszureden bzw. meine Visionen und Ziele verkümmern zu lassen.

Menschen Vertrauen zu schenken bedeutet für mich:

…sie wertzuschätzen

…sie wahrzunehmen

…ihnen Gehör zu schenken

…Entscheidungen ohne Garantien zu fällen

Vertrauen in das Leben, in mich selbst, bringen zweifelnde Worte und Gedanken zum Verstummen, den in Konfrontation mit den eigenen Fähigkeiten, der eigenen Kraft und der Lust am Tun werden sie plötzlich Hohl und leer. Meine Berufung ist all jenen Menschen die Träume, Visionen und Ziele haben oder suchen zu ermutigen ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. „Wir können den Wind nicht verändern, aber die Segel anders setzen“ Aristoteles

 

LEADERSHIP-PROGRAMME, DIE LEBEN VERÄNDERN. SPRICHWÖRTLICH.

von Matthias Eckert.

Vor knapp 10 Jahren haben meine Frau und ich unabhängig voneinander unsere vermeintlichen Traumjobs von heute auf morgen aufgegeben. Die wiederkehrenden Fragen „War das alles?“ bzw. „Wo liegt mein Beitrag in der Gesellschaft?“ trugen maßgeblich dazu bei. Antworten fanden wir in der Gründung mehrerer Social Enterprises. Neben einem sozialen Reiseunternehmen, das authentisches Reisen mit Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklungshilfe miteinander verbindet, zählt ein einzigartiges „life-changing“ Leadership-Programm zu unseren neuesten Entwicklungen.

Es entstand mitunter deshalb, weil wir heute überzeugt sind, dass man seinen Job nicht unbedingt kündigen muss, um Sinn zu finden und einen Beitrag zu leisten. Wir haben ein Programm entwickelt, dass aus der Komfortzone führt und schließlich wieder ins Unternehmen zurück. Inspiration, Entwicklung und Sinn werden im Rahmen der Out-of-the-Box-Experience ganz unmittelbar erlebt. Und Teilnehmer praxisnah an Antworten heran- und über Grenzen hinausgeführt. Wie so ein Programm aussehen kann und welcher Impact dabei generiert wird, erzähle ich in meiner Session.

 

SCRUM MASTER.

von Alexandra Fischl

Als Scrum Master bin ich in erster Linie Team Coach. Ich achte drauf, dass das Team effizient und effektiv arbeiten kann. Zu meinen Hauptaufgaben zählt es mein Team aus Softwareentwicklern zu „schützen“, Blockaden zu entfernen und Veränderungen in der Organisation voranzutreiben. Mein Alltag reicht von Moderation und Teilnahme an Besprechungen, sowie organisatorischen Aufgaben bis hin zu aufmerksamem und neugierigem Hinhören, was mein Team braucht. Ich muss auf jeden Fall ein Multitasker sein. Die Anfänge von Scrum finden sich in der IT und in dieser Branche findet man heutzutage auch am häufigsten die Berufsbezeichnung Scrum Master. Mittlerweile findet sich der Beruf aber auch in den Medienbranchen. Es gibt keinen klassischen Ausbildungsweg als Scrum Master. Weitere Berichte über Grundlagen, Ausbildung und Berufsbild in meiner Session.

 

WARUM 500 WOLLEN. FREIWILLIGES MEDIENMACHEN BEI SALZBURGS COMMUNITY MEDIEN RADIOFABRIK & FS1.

von Alf Altendorf

Seit 20 Jahren gibt es Community Medien in Österreich, seit 25 Jahren habe ich persönlich deren Entwicklung und Realisierung mit Unternehmensgründungen begleitet. In den Anfängen waren deren Grundsätze, Prinzipien und Werte völliges Neuland in Österreich, heute ist „User Generated Content“ in aller Munde. Worin sich Community Medien dennoch unterscheiden, und vor allem nach welchen ethischen Richtlinien sie erfolgreich funktionieren, um so viele Menschen zu freiwilliger, unbezahlter Mitarbeit bewegen zu können, kann auch für Unternehmen im kommerziellen Umfeld als „Best-Practice“ dienen.

 

GENERATION Y: BEOBACHTUNG UND (SELBST-)REFLEXION

Von Maximilian Hofbauer

Meine Beobachtungen zur „Generation Y“, die ja die zukünftige Workforce darstellt. Ich werfe verschiedene aktuelle Ansichten „in den Raum“, um einen (hoffentlich) lebendigen Austausch zu schaffen. Ich werde dabei auf Beweggründe, Wünsche und Ansichten der Generation Y eingehen.

 

EIN GEGENWARTSEXPERIMENT: „ARBEIT DER ZUKUNFT BEGINNT JETZT“: PSYCHODYNAMIKEN DER PRAXIS FÜR BETEILIGUNG AM ERFOLG, OFFENHEIT UND VERTRAUEN.

Von Hannes Sekyra

Welche grundlegenden Emotionen begleiten unser Arbeitsleben?
Was hat das mit Freiheit zu tun?
Welche möglichen Implikationen sind zu beachten?

 


DIE TEILNEHMER:

Pattiss | Visual
Jörg Pattiss

 

The CampCompany
Wolfgang Falkner

 

Commend International
Jörg Weisser

 

Commend International/Commend Academy
Roland Eichberger

 

Biogena
Sarah Trappl

 

Institut für Medienbildung /Partner von Keytrain
Martin Seibt

 

Universität Salzburg/Career Center
Martin Mader

 

Universität Salzburg/Career Center
Alexander Seifert

 

Universität Mozarteum Salzburg
Michael Malkiewicz

 

Karmalaya/Kaliis
Matthias Eckert

 

PDP-Holding
Tina Zapletal-Eggl

 

Business Consulting Wien
Hannes Sekyra

 

Techno-Z Salzburg
Monika Sturmer

 

Sonophilia, Konzertpianistin und Managertrainerin
Seda Röder (Keynote: Die Kunst der Innovation)

 

Universität Salzburg, Studienassistentin
Cornelia Schreiegg (Keynote: Step out Shadowing)

 

Vertriebsleitung/Baunebengewerbe
Markus Hauthaler

 

Unternehmensgründer und dzt. Buchautor und Vortragender
Anton Vormair, Griskirchen

 

Raiffeisenverband Salzburg
Alexandra Fischl

 

Mercedes-Benz Österreich GmbH
Bernhard Bauer

 

Mercedes-Benz Österreich GmbH
Claudia Krakowitzer

 

Ortho Therapia GmbH
Klaus Seitner

 

Radiofabrik/FS1
Alf Altendorf

 

Work-Life-Balance-Unternehmensberatung
Christian Holzer

 

Universität Salzburger, Student Molekulare Biowissenschaften
Maximilian Hofbauer

 

MenschMayr!
Michael Mayr